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Personen bearbeiten

Die Grundangaben zu einer Person hast du beim Anlegen eingetragen. Alles Weitere kannst du jederzeit ergänzen — schrittweise, so viel oder so wenig du willst.

Wozu

Ein Personen-Eintrag in Kinverse ist so knapp oder so ausführlich, wie du es magst. Ein Vorname reicht für den Anfang. Aber je mehr du ergänzt, desto reicher wird alles: die Zeitachse ordnet Personen richtig ein, die Beziehungs-Wörter werden genauer, die Personenseite erzählt eine Geschichte.

Was du brauchst

  • Die Person, an der du arbeiten willst.
  • Die Information, die du eintragen möchtest. Ungefähre Angaben sind besser als keine.

Schritt für Schritt

1. Personenseite öffnen

Klick auf die Person im Stammbaum oder in der Liste. Ein Klick auf einen Personen-Knoten führt immer zur Personenseite.

2. Bearbeiten öffnen

Oben auf der Personenseite gibt es den Knopf „Bearbeiten“ (für Besitzer und Bearbeiter). Er öffnet die Seite „Stammdaten bearbeiten“.

3. Grunddaten ergänzen

  • Namen — Vorname, Nachname, Geburtsname (falls anders als der aktuelle Nachname), Rufname oder Spitzname, akademische Titel vor und nach dem Namen (Dr., MBA, PhD, MSc usw.) und ein Rang oder Titel, der im Stammbaum als Unterzeile erscheint
  • Geschlecht — weiblich, männlich, non-binär oder offen lassen
  • Geburt — Geburtsdatum und Geburtsort. Ein Jahr allein reicht. Kinverse versteht auch österreichische Monatsnamen wie „Jänner“ und „Feber“.
  • Wohnort — „Lebt in / Wohnort“
  • Tod — Sterbedatum und Sterbeort. Nur ausfüllen, wenn die Person verstorben ist.

Bei Orten schlägt Kinverse beim Tippen passende Orte vor: zuerst die, die in deiner Familie schon vorkommen, dann Orte aus OpenStreetMap.

4. Kontakt (nur für lebende Personen)

Wenn die Person lebt und du in Kontakt bist:

  • Kontakt-E-Mail — sichtbar nur für Besitzer und Bearbeiter
  • Kontakt-Telefon — sichtbar nur für Besitzer und Bearbeiter. Auf der Personenseite werden daraus Links zum Mailen und Anrufen.

5. Tags und Notizen

  • Tags — Schlagworte, durch Kommas getrennt. Sie erscheinen auf der Personenseite.
  • Notizen — Freitext für alles, was in keine Kategorie passt: „Quelle: Erzählung Tante Erna“, „geboren in Böhmen, genauer Ort unbekannt“, „Fotoalbum liegt bei Onkel Franz“.

Notizen sehen nur Besitzer und Bearbeiter sowie die Person selbst, sobald sie ihren Eintrag übernommen hat. Auf der Personenseite stehen sie unter „Notizen“. Beim Notizfeld erinnert Kinverse daran: „Schreib hier nichts, was sie nicht lesen soll, auch nicht über andere.“ Andere Leser sehen Notizen nie, auch nicht im GEDCOM-Export.

6. Speichern

Klick auf „Speichern“. Mit „Abbrechen“ verwirfst du die Änderungen.

Beim Bearbeiten zeigt Kinverse Plausibilitäts-Hinweise an, etwa wenn ein Sterbedatum vor dem Geburtsdatum liegt. Das sind Hinweise, keine Sperren.

7. „Das bin ich“ (nur eine Person pro Konto)

Wenn dieser Personen-Eintrag du selbst bist, öffne auf der Personenseite „⋯ Mehr“ und wähl „☆ Das bin ich“. Damit weiß Kinverse, wer du bist — und rechnet Beziehungs-Wörter von dir aus. Rückgängig machst du es an derselben Stelle.

Setzen können das Besitzer und Bearbeiter. „Das bin ich“ gilt je Konto und Familie: In jeder Familie kann genau eine Person „Das bin ich“ sein. Ist die Person schon mit einem anderen Konto verknüpft, kann das nur ein Besitzer ändern. Hat jemand anderes die Person mit dem eigenen Konto übernommen (siehe Datenschutz — Eintrag übernehmen), lässt sie sich nicht als „Das bin ich“ markieren, auch nicht von einem Besitzer.

Wirst du in einer Familie auf die Rolle „Leser“ zurückgestuft oder aus ihr entfernt, löscht Kinverse deine „Das bin ich“-Markierung in dieser Familie. In anderen Familien bleibt sie bestehen.

Person sperren

Im selben Menü „⋯ Mehr“ gibt es für Besitzer „🔒 Person sperren (nur lesen)“. Eine gesperrte Person ist mit „gesperrt“ markiert. Bis ein Besitzer die Sperre mit „↻ Sperre aufheben“ wieder aufhebt, fehlen auf ihrer Personenseite „Bearbeiten“, „+ Neuer Verwandter“, „✎ Beziehungen bearbeiten“ und „+ Beziehung hinzufügen“, im Menü „⋯ Mehr“ außerdem „☆ Das bin ich“ und „🗑 Person löschen“. Lebensereignisse lassen sich nicht ändern. Fotos lassen sich weiter bearbeiten, eine KI-Geschichte lässt sich weiter erzeugen. Das schützt fertig recherchierte Einträge vor versehentlichen Änderungen.

Person löschen

Besitzer und Bearbeiter löschen eine Person über „⋯ Mehr“ → „🗑 Person löschen“. Kinverse fragt vorher nach („… löschen?“). Mit „Löschen“ entfernst du die Person mit allen ihren Beziehungen und Fotos; Fotos von Anlässen, auf denen sonst niemand markiert ist, verschwinden ebenfalls aus dem Archiv. Bei einer gesperrten Person fehlt der Eintrag; ein Besitzer hebt zuerst die Sperre auf. Unter „Aktivitäten“ bleibt vermerkt, dass sie gelöscht wurde. Das lässt sich nicht rückgängig machen.

8. Lebensereignisse

Für alles, was im Leben einer Person passiert, gibt es Lebensereignisse. Klick auf der Personenseite auf „+ Lebensereignis hinzufügen“. Hat die Person noch keine Lebensereignisse, heißt der Knopf „+ Ereignis“. Zur Auswahl stehen:

  • Beruf, Wohnsitz, Bildung
  • Taufe, Firmung, Weihe, Konfessionswechsel, Beerdigung
  • Militärdienst, Auswanderung, Einwanderung, Volkszählung, Tot-Erklärung
  • Ereignis — für alles andere

Für jedes Ereignis: Art, Bezeichnung oder Beschreibung, optional ein Datum (Beginn und bei Bedarf Ende, jeweils Tag, Monat, Jahr — ein Jahr allein reicht), ein Ort und Notizen. Dann auf „Anlegen“ klicken.

Leser sehen Konfessionswechsel und Tot-Erklärungen nicht, die Notizen zu Lebensereignissen ebenfalls nicht — außer bei ihrem eigenen, übernommenen Eintrag. Bei lebenden Personen sehen sie Lebensereignisse nur nach einer Freigabe (siehe Datenschutz).

Beziehungen bearbeiten

Auf der Personenseite stehen die Beziehungen zuerst im Lesemodus: der Name als Link, daneben die Art der Beziehung. Abschnitte ohne Einträge blendet Kinverse aus.

Als Besitzer oder Bearbeiter klickst oder tippst du auf „✎ Beziehungen bearbeiten“. Dann kannst du:

  • bei Eltern und Kindern die Art ändern, etwa von leiblich auf adoptiert
  • mit ⇄ Eltern und Kind tauschen, falls die Richtung falsch eingetragen ist
  • mit ✕ eine Beziehung lösen. Kinverse fragt vorher nach („Beziehung lösen?“). Beide Personen bleiben im Stammbaum.
  • bei mehreren Ehen unter „Hauptehe im Stammbaum“ auf „Als Hauptehe markieren“ tippen. Dann zeigt der Stammbaum diese Ehe.

Mit „✓ Fertig“ kehrst du zum Lesemodus zurück. Neue Beziehungen legst du über „+ Beziehung hinzufügen“ an (siehe Verwandte hinzufügen). Geschwister leitet Kinverse aus gemeinsamen Eltern ab, sie lassen sich hier nicht ändern.

Was das System für dich macht

Was Wann Änderbar?
Plausibilität prüfen (Tod vor Geburt, Elternteil zu jung, ...) Beim Bearbeiten und im Familien-Check Warnungen sind Tipps, keine Sperren
Beziehungs-Wörter neu berechnen Bei Geschlechts-Änderung —
Zeitachse neu positionieren Bei Geburtsdatum-Änderung —
Orte vorschlagen Beim Tippen im Ort-Feld Aus den Orten deiner Familie und OpenStreetMap

KI-Bio (auf Wunsch)

Auf der Personenseite gibt es den Knopf „✨ KI-Geschichte vorschlagen“. Kinverse schickt die vorhandenen Daten (Namen, Lebensdaten, Orte, Beziehungen und ausgewählte Lebensereignisse: Beruf, Bildung, Wohnsitz, Aus- und Einwanderung, Militärdienst, Volkszählung) an einen KI-Dienst und bekommt eine erzählende Kurz-Biografie zurück. Den Vorschlag kannst du mit „💾 Als KI-Geschichte speichern“ behalten, mit „→ In Notizen übernehmen“ in die Notizen setzen oder verwerfen. Bei einer gesperrten Person fehlt „→ In Notizen übernehmen“.

Wichtig zu wissen:

  • Auf der Personenseite entsteht die KI-Bio nur, wenn du sie anforderst. Das können Besitzer und Bearbeiter, bis zu 40 Mal pro Stunde.
  • Ausnahme Text-Import: Beim Import über „✨ Familie aus Text“ erstellt Kinverse für die neu angelegten Personen automatisch eine KI-Bio, sofern genug Stammdaten da sind. Am Ende meldet der Import „✨ N Biografien automatisch erstellt“. Es gelten dieselben Regeln wie unten.
  • Sensible Angaben werden nicht mitgeschickt: Religion, Todesursache und Heimatzuständigkeit, religiöse Ereignisse (Taufe, Firmung, Weihe, Beerdigung, Konfessionswechsel), Todeserklärungen sowie freie Notizen und Tags — sie bleiben aus Datenschutzgründen außerhalb der KI-Anfrage. Die Bio fällt dadurch manchmal knapper aus.
  • Bei lebenden Personen geht weniger an die KI: Vom Geburtsdatum geht nur das Jahr an die KI. Orte gehen nur grob hinaus (Ort und Land), ohne Hausnummer und Postleitzahl. Straßennamen werden nach Möglichkeit entfernt.
  • Lebende Verwandte nur mit Vornamen: Das gilt bei jeder Bio, auch bei der Bio einer verstorbenen Person. Nachname, Geburtsjahr und Hochzeitsjahr lebender Verwandter gehen nicht an die KI.
  • Du kannst die Bio jederzeit mit „✕ Löschen“ entfernen oder mit „✨ KI-Geschichte neu erzeugen“ ersetzen
  • Die Bio ist ein Vorschlag, keine Wahrheit — bitte lesen und gegebenenfalls korrigieren, bevor du sie behältst
  • Leser sehen die KI-Bio nicht. Ausnahme ist ihr eigener, übernommener Eintrag.

Personen, die ihren Eintrag übernommen haben (siehe Datenschutz — Eintrag übernehmen), bekommen keine KI-Bio. Für sie wird keine KI-Geschichte erzeugt, ihre eigenen Angaben gehen nicht an die KI. In der KI-Geschichte einer verwandten Person kommt sie höchstens mit Vornamen vor. Auf ihrer Personenseite steht statt des Knopfs ein Hinweis. Auslösen kann die KI-Bio dann nur die Person selbst, wenn sie in dieser Familie die Rolle „Besitzer“ oder „Bearbeiter“ hat. Eine schon gespeicherte Bio lässt sich weiter löschen.

Für alle Personen auf einmal gibt es auf der Startseite der Familie „✨ KI-Geschichte für alle“ (siehe Feature-Übersicht). Personen, die ihren Eintrag übernommen haben, überspringt dieser Lauf.

Fallen

Nur ungefähre Daten eintragen

Wenn du das Geburtsdatum nur ungefähr kennst („um 1900“), trag 1900 ein und ergänze in der Notiz „ungefähr“. Kinverse ist mit Näherungen zufrieden — leer lassen ist meistens schlechter.

Kontakt-Daten sichtbar für Bearbeiter

E-Mail und Telefon einer lebenden Person sind für alle Besitzer und Bearbeiter deiner Familie sichtbar. Übernimmt die Person ihren Eintrag, sieht sie die Angaben ebenfalls. Wenn du die Personen zu einer Familie einlädst, aber sensible Kontaktdaten hinterlegen willst, bespreche mit ihnen vorher, was du eintragen darfst.

Autofill kann verwirren

Chrome und Safari füllen manchmal ungefragt Felder aus (deinen eigenen Namen, deine eigene Adresse). Prüf vor dem Speichern, dass wirklich die Angaben zur richtigen Person drin sind.

Historische Personen ohne Beziehung

Wenn du eine Person ohne Verwandtschafts-Beziehung zu jemand anderem in der Familie anlegst, hängt sie isoliert im Stammbaum. Das ist selten sinnvoll — Kinverse ist ein Netz-Werkzeug, keine Personen-Datenbank.

Weiter

  • Mitglieder einladen — jetzt können auch andere sehen, was du eingetragen hast.
  • Datenschutz — wer sieht was, wenn lebende Personen betroffen sind.

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