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Was ist Kinverse

Kinverse ist ein Werkzeug, das Familien dabei hilft, ihre Geschichte gemeinsam festzuhalten — Personen, Beziehungen, Fotos, Ereignisse an einem Ort. Dieses Handbuch begleitet dich durch die ersten Schritte.

Wozu

Familie ist mehr als ein Stammbaum. Kinverse macht Beziehungen, Geschichten und Generationen zu einem zusammenhängenden Netz — korrekt benannt, sauber dokumentiert, EU-gehostet.

Das ist keine Genealogie-Software für Berufsforscher. Das ist ein Werkzeug für dich, deine Familie, deine Kinder und Enkel.

Was Kinverse für dich tut

Du legst eine Family an — ein privater Bereich, den nur du und die Menschen sehen, die du einlädst. Innerhalb dieser Family baust du dein Netz aus Personen und Beziehungen. Du entscheidest, wer was sieht, du entscheidest, wer mitschreiben darf.

Aus deinen Einträgen entsteht:

  • Der klassische Stammbaum mit deiner Anker-Person in der Mitte, Vorfahren nach oben, Nachfahren nach unten. Aber du kannst auf jede beliebige Person zoomen — jeder ist einmal der Mittelpunkt.
  • Eine Zeitachse, die deine Familie durch die Jahrhunderte legt und historische Ereignisse mitzeigt.
  • Eine Foto-Wand, auf der die Menschen deiner Family in Bändern nach Generation angeordnet sind.
  • Eine Galerie im Apple-Photos-Stil, druckoptimiert bis A2 — für die Wand über dem Esstisch.
  • Ein Lebensbaum, botanisch verwurzelt, für das eine Erinnerungsstück, das über Generationen weitergereicht wird.

Und aus den Beziehungen entsteht Sprache: Kinverse sagt dir nicht nur, dass Anna und Peter verwandt sind, sondern wie — „Anna ist die Cousine zweiten Grades einmal entfernt von Peter". Die Wörter, die deine Großmutter noch kannte, aber deine Kinder verloren haben.

Für wen es sich lohnt

Kinverse ist etwas für dich, wenn du:

  • Familiengeschichten aufbewahren möchtest, bevor sie mit Menschen verlorengehen
  • ein Werkzeug suchst, das mit dir wächst — nicht ein Datenbank-Formular
  • deiner Familie einen Zugang geben willst, ohne die Kontrolle über deine Daten aufzugeben
  • Wert darauf legst, dass deine Personen-Daten in Europa liegen und nicht bei US-Konzernen enden

Es ist nicht das richtige Werkzeug, wenn du eine wissenschaftliche Genealogie-Datenbank mit tausenden Quellenzitaten aufbauen willst. Dafür sind spezialisierte Programme wie Ancestry oder MyHeritage besser gerüstet — die kannst du übrigens per GEDCOM-Export nach Kinverse ziehen.

Wo dein Kinverse gerade steht

Du liest dieses Handbuch, weil du zu den Pioneer-Nutzern gehörst — den ersten Menschen, die Kinverse ausprobieren. Das bedeutet:

  • Die App ist funktional komplett und stabil, aber sie wächst weiter.
  • Manche Kapitel dieses Handbuchs sind noch nicht geschrieben. Dann steht bei ihnen „folgt bald" — und sag Bescheid, welches Kapitel du zuerst brauchst.
  • Wenn dir etwas komisch vorkommt, ist es meistens nicht dein Fehler. Sag Bescheid, wir schauen es uns an.

Die nächsten Schritte

Wenn du gerade deine Einladung erhalten hast, dann geht es weiter mit dem nächsten Kapitel:

  1. Konto anlegen mit Pioneer-Code — von der Einladungs-Mail zu deinem ersten Login.
  2. Family anlegen und mich selbst eintragen — dein Bereich, der erste Knoten im Netz.
  3. Verwandte hinzufügen — Eltern, Geschwister, Partner, Kinder.
  4. Stammbaum ansehen und navigieren — die fünf Ansichten und wie du dich bewegst.

Für alles was danach kommt — Fotos, Personen bearbeiten, teilen, Datenschutz — findest du das jeweilige Kapitel im Menü links.

Und wenn du dir einen Überblick verschaffen willst, was Kinverse alles noch kann, ohne dass es hier schon dokumentiert ist: die Feature-Übersicht listet alle Funktionen mit einem Satz Kurzbeschreibung.

War das hilfreich? Falls etwas unklar ist oder fehlt, schreib uns: Feedback zu diesem Kapitel. Wir lesen jede Rückmeldung.